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 Betreff des Beitrags: Abrechnungsmodalitäten
BeitragVerfasst: Mo Nov 28, 2005 6:40 pm 
Ich bin Dipl. Sprachheilpädagogin und habe nun - direkt nach dem Uniabschluss - eine Stelle in einer logopädischen Praxis angeboten bekommen.

Allerdings nur auf Honorarbasis (ca. 20 Therapieeinheiten).
Nun kam im Vorstellungsgespräch heraus, dass es dafür nur ca. 18 Euro/Stunde geben wird.
Zudem wird immer erst nach 10 Stunden abgerechnet (also wenn ein Rezept voll ist).

Ist das so die gängige Praxis? Das hieße ja dann, bei 1 TE/Woche könnte ich 10 Wochen kein Geld dafür sehen...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr Dez 02, 2005 6:53 pm 
Hallo,
ich habe eine Praxis in Baden-Württ. und hier ist es üblich, den Freiberuflern ca. 70% des Erarbeiteten zu geben. Bei Anfängern kann es auch darunter liegen.
Gruß
Britta


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So Dez 04, 2005 9:05 am 
Geh doch mal auf www.physio.de, dort findest Du die Vergütungstabellen der KK in den unterschiedlichen Bundesländern. Dann kannst Du Dir ausrechnen wieviel % die 18 Euro sind , zwischen 70 und 85 % ist denke ich normal.
Die Bezahlung nach dem Abschluß der Verordnung ist normal, der Praxisinhaber wartet meist noch 3-4 Wochen ehe er das Geld von der Kasse hat.
Wenn Du auf Honorarbasis arbeitest bist Du selbständig !? Dann denke auch dran dass Du Dich selbst versichern mußt usw.

Also viel Erfolg !!

MfG Schorsch


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo Dez 19, 2005 5:36 pm 
> Die Bezahlung nach dem Abschluß der
> Verordnung ist normal, der Praxisinhaber
> wartet meist noch 3-4 Wochen ehe er das
> Geld von der Kasse hat.

Normal ist es auch, dass alle Leute bei Rot über die Straße gehen. Aber es ist nicht in Ordnung!

Normal unter Unternehmern ist es, dass Zahlungsfristen vereinbart werden, die NICHT von Dingen abhängen, die der Leistungserbringer nicht beeinflussen kann. Es geht doch nicht an, dass die Bezahlung davon abhängt, ob der Patient sich ein Bein bricht und 8 Wochen nicht kommen kann, oder ob er die Behandlung aus irgendwelchen Gründen abbricht. Solche Verträge sind schlicht unseriös!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Dez 20, 2005 1:27 pm 
Seh ich nicht so. Als Praxisinhaber leite ich eigentlich nur das Geld der Krankenkasse abzüglich der mir entstehenden Kosten weiter. Warum soll ich eher bezahlen als das ich etwas von der KK bekomme? Es geht doch hier um eine freiberufliche Tätigkeit, oder ? Und das ist nunmal das Unternehmerrisiko, wenn Pateint nicht kommt - keine Kohle ( und der FM hat sehr viel weiniger laufende Kosten !!!? )
Was anderes ist ein Anstellungsverhältnis, da erhält der AN seinen vereinbarten Lohn, auch wenn Patient nicht kommt, das ist dann mein Risiko.


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