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BeitragVerfasst: Mo Mär 28, 2005 6:22 pm 
Hallo Chiara,
ich würde dir empfehlen, mal ein Schnupperpraktikum in einer Parxis zu machen (egal ob dort Logopäden oder Sprachheilpädagogen arbeiten), denn nur so bekommst du einen Einblick in unsere Arbeit.

Ausserdem ist es in der Tat so, dass viele Patienten mehr als nur eine Sprachstörung haben - denn man kann die Sprache nicht getrennt von Motorik, Wahrnehmung und kognitiven Fähigkeiten usw. betrachten, alles ist miteinander verbunden. Als Therapeut arbeitest du schließlich mit Menschen, die eine "Störung/Behinderung" haben. Wenn du also Bedenken hast, ob du mit Erwachsenen/Kindern umgehen kannst/willst, die Behinderungen oder störungen haben, solltest du dir das wirklich einmal anschauen und dann entscheiden.


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BeitragVerfasst: Di Mär 29, 2005 9:10 am 
. . . wobei Du erfahrungsgemäß in einer sprachheilpädagogischen Praxis oder Einrichtung eher mit dem Problem "Behinderung" konfrontiert wirst - denn Sprachheilpädagogen sind Sonderpädagogen und haben unter Umständen eher Patienten die von geistiger, - körperlicher oder sonstigen Behinderungsfomen betroffen sind. Logopäden machen dass nicht so gern - aber eben auch nur meiner Erfahrung gemäß. Am besten fragst Du gleich danach und probierst genau dass aus, was Dir Bedenken bereitet. Dann wirst Du es wissen . . .


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BeitragVerfasst: Di Mär 29, 2005 9:51 am 
Es ist ja unglaublich, wie es hier zugeht...
Ich könnte mich meinerseits aufregen, wenn Fremdworte benutzt und dann so falsch wie nur irgend möglich geschrieben werden: echofieren?!
Das ist peinlich. Echauffieren von frz. chauffage = Erwärmung/ Erhitzung im Sinne von "sich erhitzen". Wenn´s schon auf französisch sein muss, dann korrekt.
D´accord?
Es wird mir ein Vergnügen sein, gleich von erbosten Im-Netz-Kleinschreibern den Klugscheißerstempel aufgedrückt zu bekommen, das scheint hier Niveau(Niveau-Nivo??)und Usus (Ouzo) zu sein.


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BeitragVerfasst: Di Mär 29, 2005 3:35 pm 
Hallo,
also, ich war schon mal in einer logopädischen Praxis und hab dort ein paar Wochen die Therapie von einem Jungen begleitet, aber es war eben nur ein Junge, und nicht mehrere, unter Umständen auch behinderte Kinder.
Ein Praktikum ist mit Sicherheit eine gute Idee; werd das wohl nachm Abi machen.
Falls mir noch jemand weiterhelfen kann: Bitte, immer gern! = )
Liebe Grüße,
Chiara


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BeitragVerfasst: Fr Apr 01, 2005 10:56 am 
Hallo ihr alle!!!

Zu einer Ausbildung zur Logopädin oder einem Studium gehört meiner Meinung nach etwas mehr als nur die Liebe zur Sprache, oder auch anderen Menschen helfen zu wollen. Chiara, wenn du dir nicht sicher bist, ob du mit behinderten Menschen umgehen kannst, dann kipp deine Pläne lieber und such dir nen anderen Beruf. Es gibt sooooooo viele Möglichkeiten. Aus meinen Erfahrungen in einer Praxis kann ich dir lediglich berichten, dass behinderte, oder auch verhaltensauffällige, Menschen zu deinem Klientel gehören werden. Stotterer und lispelnde Patienten sind da eher die Ausnahme. Also, überleg es dir gut. Eine Bekannte von mir war auch total scharf auf diesen Beruf. Als sie dann näheres von mir erfuhr (also: Berufsalltag!!!) wanderten ihre Gedanken schnell zum Lehramt Grundschule. Und in diesem Job ist sie jetzt auch total glücklich und in ihrem Element.

Alles Liebe

Anne


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BeitragVerfasst: Sa Apr 02, 2005 12:39 pm 
>Du meinst also, dass die
>sprachheilpädagogische Arbeit schon stark
>vom Umgang mit Behinderten geprägt ist!?
>Kannst du mir deine Erfahrungen etwas näher
>erläutern?

Circa 90 % deiner Patienten sind kleine Kinder oder alte Leute. Die alten Leute hatten einen Schlaganfall, müssen wieder sprechen lernen und sind oft auch sonst durch den Schlaganfall körperlich und geistig behindert. Von den Kindern ist ebenfalls ein nicht unerheblicher Teil geistig und/oder körperlich behindert. Der Rest der Kinder hat meist nicht Deutsch als Muttersprache; oft genug hat er überhaupt keine richtige Mutterprache und wird sein Leben lang doppelt halbsprachig bleiben (echte Bilingualität gibt es SEHR selten, auch wenn das nicht jedem in seine Philosophie passt).

Und ja, es gibt auch noch ein paar Patienten, die "normal" sind. Aber die Mehrzahl ist das nicht. Aussuchen kannst du dir die Patienten jedenfalls kaum: In einer freien Praxis oder in einer Klinik musst du nehmen, was kommt.


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BeitragVerfasst: Sa Apr 02, 2005 1:05 pm 
> Es wird mir ein Vergnügen sein, gleich von
> erbosten Im-Netz-Kleinschreibern den
> Klugscheißerstempel aufgedrückt zu
> bekommen, das scheint hier Niveau(Niveau-
> Nivo??)und Usus (Ouzo) zu sein.

Das Selbstwertgefühl der Masse hat sich in den letzten paar Jahrzehnten eben deutlich schneller entwickelt als die geistigen Fähigkeiten und das selbstkritische Verhalten. Da entsteht natürlich eine große Diskrepanz. Weise mal irgendeinen auf einen Fehler hin, sofort beschimpft dich ein mitlesender, selbsternannter Freiheitsapostel als Klugscheißer, Oberlehrer, Korinthenkacker, Rechthaber usw.

Was ich sagen wollte, ist: "Kopf hoch!", auch wenn die Windmühlen überall aus dem Boden schießen.

Speziell die Sprachtherapeuten sollten doch eher Vorbilder sein. Aber sieh dir mal deren Briefe und Praxisschilder an: Ein großer Teil kann nicht mal seinen eigenen Titel und seine eigene Adresse richtig buchstabieren.
Da gibt es "Diplom Sprachtherapeuten" und "Paedagogen", die wohnen in der "Hamburgerstrasse"; und ihre Arbeit gefällt ihnen nicht, nein, sie ist "genial". Wenn ich da mein Kind hinschicke, dann wird es vielleicht das Lispeln los, aber lernt gleichzeitig, das ein scheußliches Deutsch nicht schlimm ist. :-(


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BeitragVerfasst: Mo Apr 04, 2005 3:04 pm 
"Das Selbstwertgefühl der Masse hat sich in den letzten paar Jahrzehnten eben deutlich schneller entwickelt als die geistigen Fähigkeiten und das selbstkritische Verhalten. Da entsteht natürlich eine große Diskrepanz."

Das spricht mir aus der Seele... dieses Nullnummernwachstum... Ruhig Schule schwänzen oder einfach so null Bock, vielmehr: ey, was geht? oder das Leben in einer Parallelgesellschaft zelebrieren, egal, wenn ohne Schulabschluss:
Alter, geh isch Overground oder werd isch konkret Model. Solange solche Illusionen hoch hegängt werden, wozu sich anstrengen?

Was mit der deutschen Sprache passiert(auch: die neue Rechtschreibung )ist der Sprachtherapie in jedem Fall abträglich. Dem Dativ ist den Genitiv seinen Tod. Schöne Grüße ( an "Gast"), ich weiß, warum ich mein Arbeitsfeld verlagert habe...


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BeitragVerfasst: Di Apr 05, 2005 11:28 am 
Das Niveau mancher "Logopäden" sowie deren Geltungsbewußtsein lässt sich an diesen ansonsten völlig wertlosen Kommentaren sicher auch gut festmachen ...


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BeitragVerfasst: Mi Apr 06, 2005 9:18 am 
> Das Niveau mancher "Logopäden" sowie deren
> Geltungsbewußtsein lässt sich an diesen
> ansonsten völlig wertlosen Kommentaren
> sicher auch gut festmachen ...

Leider hast du vergessen, mithilfe der Zitatfunktion oder auf andere Weise erkennbar zu machen, auf welche Seite des Streites sich dein Posting bezieht. Vom spärlichen Inhalt her kann das nämlich gut auf beide Seiten passen. Ein schönes Beispiel dafür, dass mancher mit unserem Kommunikationsmittel hier gar nicht umgehen kann. Ein Tipp: Einfach mal über Netiquette informieren.

Übrigens solltest auch du deine Sprachlogik verbessern. "Ein Niveau oder ein Selbstbewusstsein an etwas festmachen"?? Äwäähhh! Und: Du meinst gar nicht Selbstbewusstsein, sondern Selbstwertgefühl. Aber auch das kann man nicht festmachen. :-P

Ach ja, und wie ist das mit den "wertlosen Kommentaren" zu verstehen? Wer im Glashaus sitzt ...

Hast du keine Argumente zur Sache, wolltest aber unbedingt auch mal was sagen? Sowas nennt man "ein Forum zumüllen". Auch dazu findest du unter "Netiquette" hilfreiche Hinweise.


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BeitragVerfasst: Mi Apr 06, 2005 2:05 pm 
Niveau-Los? ... wie originell!

Ist der Name Programm oder hat da jemand qua Glück das große Niveau - Los gezogen? Dank natürlicher Intelligenz verbietet es sich manchem sich dort einzubringen, wo er nix in die Suppe zu brocken hat.
Aber, d a s System versagt hier ganz offenbar. Auf jeden Fall wichtig, dass jeder sich einbringt, ob nun mit Inhalten oder eben ohne. Notfalls auch ohne Niveau... ;-\ ... ?? Schöne Sache.


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