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 Betreff des Beitrags: Greifenhofer Institut empfehlenswert
BeitragVerfasst: So Mai 10, 2009 1:34 pm 
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Registriert: Mi Mai 06, 2009 6:36 pm
Beiträge: 1
Hallo!
Ich möchte Euch von meinen Erfahrungen erzählen, weil ich selber weiß, wie schwer es ist, sich durch den Therapie-Dschungel im Internet zu kämpfen.
Ich, für meinen Fall, kann Euch nur Positives von dem Greifenhofer Institut berichten. Aus keiner anderen Therapie vorher (und ich kann Euch sagen, es waren viele) bin ich so motiviert und zuversichtlich in den Alltag zurückgegangen.
In den 10 Tagen Schulung haben sie mir eine Technik gezeigt, mit der ich symthomfrei sprechen kann. Es ist jetzt 11 Jahre her, aber ich erinnere mich noch genau an dieses Glücksgefühl. Nicht nur beim Besuchertag vor sehr vielen Leuten konnte ich einwandfrei reden. Dieser berauschende Erfolg hat mich angespornt, hinterher sehr diszipliniert zu üben, um dieses Ergebnis zu halten und zu verinnerlichen.
Eins sollte uns allen klar sein: Egal, um welche Therapie es geht, geschenkt wird uns nichts! Sie können uns "nur" zeigen, wie es geht. Machen müssen wir es selber!!! Das ist harte Arbeit.
Für sehr wichtig halte ich dabei aber die in der Greifenhofer Therapie angewandte Hypnose. Wer das mit Skepsis betrachtet, dem empfehle ich das Buch "Die hohe Schule der Hypnose" von Kurt Tepperwein. Das Buch nimmt einem die Angst und die Vorurteile und zeigt auf, was für ein wertvolles Instrument die Hypnose ist.
Trotz der lang anhaltenden guten Phase war ich jetzt wieder zur Nachschulung. Nobody is perfect! Es ist wie mit Diäten, oder Sport. Man muß immer seinen eigenen Schweinehund überwinden, um "dran zu bleiben". Das empfinde ich im Arbeitsalltag manchmal als recht schwer.
Aber auch bei der kostenlosen Nachschulung im Greifenhofer Institut (jetzt in Bottrop) fühle ich mich gut aufgehoben. Denn sie nehmen mich wieder an die Hand und bringen mich auf den Weg zurück.
Natürlich muß jeder für sich die richtige Therapie finden. Ich jedenfalls bin überzeugt, daß die Greifenhofer Therapie für mich der richtige Weg war/ist!

Ich wünsche Euch viel Erfolg und ganz viel Spaß am Sprechen!
US


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BeitragVerfasst: Fr Mai 15, 2009 1:04 pm 
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Registriert: Do Okt 09, 2003 12:01 am
Beiträge: 21
Wohnort: Deutschland, 64285 Darmstadt
Schön für Dich, dass Dir die Greifenhofer-Therapie geholfen hat...kann ich zwar nicht so recht glauben, weil ich selbst dort war und nichts Positives berichten kann...mit meiner Meinung stehe ich übrigens nicht alleine da.
Ich finde, dass es bei der Greifenhofe-Therapie um reine Abzocke handelt, aber das ist meine persönliche Meinung.

Ich habe schon einige Therapien hinter mir. Mir hat am meisten die Kassler Stottertherapie geholfen. Das Konzept ist sehr gut. Dort wird Dir WIRKLICH geholfen. Vor allem gibt man sich dort Mühe Dir zu helfen - im Gegensatz zu der Greifenhofer-Therapie!


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BeitragVerfasst: Fr Jun 05, 2009 4:58 pm 
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Registriert: Mo Jun 21, 2004 12:01 am
Beiträge: 7
Wohnort: 74354 Besigheim
Ich kann meinen Vorredner größtenteils bestätigen.

Ich war auch mal vor einigen Jahren dort. Es hat nur kurzzeitig was gebracht.
Diese Therapie zielt hauptsächlich auf Ablenkung ab. Doch irgendwann funktioniert auch die beste Ablenkung nicht mehr. Besonders in Stresssituationen.
Es gab in meinem Kurs Teilnehmer die fast Symptomfrei waren. Allerdings ist ungewiss wie lange es angehalten hat.

Ich mache z.Z. eine Ambulante Van-Riper-Therapie. Auch ich möchte sagen dass es für mich, seit ca. 40 Jahren, die beste Therapie ist die ich je gemacht habe. Ich bin der Überzeugung dass Stottern vermeiden der falsche Weg ist.

Auch glaube ich dass es keine Allround-Therapie gibt. Jeder muss herausfinden was für Ihn gut ist. Das kann ein langer Weg sein.

Gruß Bere


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 Betreff des Beitrags: hallo
BeitragVerfasst: Sa Jun 13, 2009 4:10 pm 
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Registriert: Mo Jun 01, 2009 5:03 pm
Beiträge: 2
hallo ,ich kenne diese therapie beim greifenhofer nicht genau aber mit Hypnose und Autogenen Training muss man auch aufpassen .Wirkte
bei mir kontraproducktiv . Sollte schon von einen proffesionellen
Psychologen oder Sprachtherapeuten vermittelt werden.
Den Vorredner kann ich nur beipflichten ,es scheint vieles auf
Ablenkung beim stottern zu zielen. Ich habe oft die Erfahrung
beim Logopäden gemacht ,dass ich nach der ersten Stunde schon
fasst symptomfrei sprechen konnte .Ich war verwundert und lief freudestrahlend aus der sprachpraxis nach Hause um es sofort aus zu probieren :lol: .Es kam aber später wieder zum alten Spiel. :cry:
LEider bin ich finanziell auch nicht sehr gut betucht und kann mir gerade
eben die Zuzahlungen beim Logophäden leisten .

Mein Anliegen ist eigendlich zu erfahren ob sich jemand gut mit der
Zwerchfellatmung auskennt und mir eine gute Seite emphelen kann wo sie beschrieben wird in Zusammenhang mit den Satz den mann Sprechen
will und die Ausatmung. Ich habe vergessen wie man das Atemvolumen
den Satz anpasst.
Meine 2 Frage wäre ob jemand weis was die gesetzliche Kasse eigendlich noch so bereit ist zu finanzieren wenn die
endlosen Stunden bei verschiedenen Logophäden einen irgendwie
nicht gehlfen haben.
Mein HNO Arzt sprach von einen stationären Aufenthalt. Was wird da mit einen gemacht? :roll:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So Jun 14, 2009 5:23 pm 
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Registriert: Mo Jun 21, 2004 12:01 am
Beiträge: 7
Wohnort: 74354 Besigheim
Hallo ,

zu 1. Frage:
Wenn du die Zwerchfellatmung lernen willst dann geh zu Greifenhofer. Doch das ist nicht des Rätsels Lösung. Denn das funktioniert nur durch Ablenkung. Bei Van-Riper lernt man auch die Bauch und Flankenatmung jedoch auch die zu viele Anspannung zu lösen. Und ein ganz wichtiger Punkt. Stottern wird nicht vermieden, funktioniert eh nicht, sondern einfach nur verflüssigt.

zu 2. Frage:
Es gibt verschiedene stationäre Einrichtungen. Adressen findest du im Internet. Kommt darauf an in welcher Ecke du Wohnst. Einfach googeln Stottern eingeben.

zu 3. Frage:
Ich war nun schon dreimal in so einer stationären Rehamaßnahme. Es ist eine vollkommen sinnvolle Maßnahme. Man lernt sehr viel was eigentlich Sprechen ist, was da vorgeht und was eben falsch läuft.
Die kosten übernimmt in der Regel die BfA. Allerdings ist man mit 10 € / Tag mit im Boot. Dafür kannst du ca. 4 Rezepte zu deinem Logopäden tragen.
Wenn du knapp bei Kasse bist, solltest du eventuell mal prüfen ob du dich nicht von Zuzahlungen befreien lassen kannst.
Außerdem läuft ja so ein Rezept so 2 Monate. Dein Logopäde ist sicherlich bereit zu einer Ratenzahlung. Einfach mal ansprechen.

Nun noch was zu meiner Person.
Ich bin seit über 40 Jahren Stotterer.
Seit ca 1,5 Jahren mache ich eine Van-Riper-Therapie. Für mich die beste Therapie die je gemacht habe und hinter der ich 100%ig stehe und nur empfehlen möchte. Eine gute Adresse hierfür ist http://www.andreasstarke.de/

Solltest du an mich irgendwelche fragen stellen wollen dann schicke diese an meine PN.
Wünsche dir alles Gute.

Gruß Bere


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